Ist es egal, wen man liebt?

Heute hab ich mich gefragt, ob es egal ist, wen man liebt. Und das kam so:

Ich hörte ein sehr berührendes Lied von Celien Dion und spürte auf einmal Wehmut, Sehnsucht, Vermissen … doch anstelle eines einzelnen Menschen erschienen vor meinem geistigen Auge verschiedene Menschen. Nach einander. Und ich merkte, es ging gar nicht so sehr um den Einzelnen. Es war mehr das Gefühl, das ich auf den Menschen projezierte. All das Sehnen, und wähnen, und ziehende Gefühl des Heimwehs … was auch immer.

Das hat mich mal wieder ernüchtert. Emotional gesehen. Ist das nicht irgendwie abgeklärt? Zu erkennen, dass vermeintlich Liebe auch schlicht das Gefühl der eigenen Projektion sein kann? Man speigelt einfach alles, was man sich wünscht, sehnt etc. auf ein Gegenüber und – zack – ist es der Traummensch, die große Liebe. Dabei stimmt das gar nicht. Man verliebt scih schicht in die eigene Projektion. Und das man sich da rein verliebt, liegt ja nah.

Für mich schließt das nicht aus, dass es auch LIebe zu einem Menschen gibt. Ganz sicher gibt es das. Doch vermutlich ist in den allerallermeisten Fällen mal eher Projektion am Werk. Oder?

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Mit EFT gegen emotionale Abhängigkeit?

Ich will das nicht mehr. Leid. Hass. Zerissenheit. Sehnsucht. Eifersucht. Ich will weg von dem Leid. Weg von meiner unsagbaren Verlustangst.

Und das versuche ich jetzt. Mit EFT an. Falls Du das nicht kennst – da klopft man ein paar Minuten den eigenen Körper an bestimmten Punkten (Meridianpunkte). Und sagt bestimmte Sätze. Gibts auf Youtube zu sehen. Und das mache ich nach. Ich setz mich vor so ein Video. Und mach. das. nach.

Mit Leid ist doch niemand geholfen. Ich will das so einfach nicht mehr. Und ich kanns auch nicht mehr. Immer wieder die (so so) große Verlustangst, Sorge, Eifersucht, all das tut mir körperlich nicht gut. Da muss was (Gutes) passieren.

Wenn Du magst, sei dabei, wenn ich das in den nächsten Tagen ausprobiere. Ich werde da in den nächsten Tagen meine Erfahrungen schreiben. Man. Stell Dir mal vor, das könnte helfen. Was würde das für mich bedeuten? Keine Magenschmerzen mehr, wenn ich seine SMS bekomme? Kein tausendfaches checken mehr, ob B in Whatsapp unterwegs war. Kein anschließendes Leiden mehr? Keine Wut, keine Ohnmacht, keine Angst mehr? Freiheit? Alle Schnüre getrennt? Oh. Mein. Gott. Das wäre meine Befreiung. Aber jetzt dreh ich die Begeisterung besser mal wieder runter. Und fang klein an. Heute.

Nochmal ein kleiner Rückblick.
Seit wann hänge ich jetzt in dieser (lediglich emotionalen) Dreiecksbeziehung? Wochen? Nein, nein. Jahre. Jahre! Und ich bin nicht das Opfer. Ich bin Verursacher. Weil ich keine klare Linie ziehe. Keine Konsequenz. Ja. So einfach ist das.

Für Menschen von außen. Auch wenn sie gar nichts davon wissen. Weil ich ja nicht drüber spreche. Es ist mein Gefühl. Dass sie so denken. Und leider auch die Meinung meines engsten Freundes. Mit dem ich drüber spreche. Seit Jahren. Inwischen nicht mehr, denn es gibt nichts Neues. Es wiederholt sich ja alles nur.

Ich bin geladen. Weil ich merke, dass ich übelst wütend und eifesüchtig bin. Immer noch. Weil B offensichtlich ein paar heiße Eisen im Feuer hat. Nicht nur mich. Das gab es ja schon mal. Vor Jahren. Da erfuhr ich durch Zufall, dass er seit 1.5 Jahren parallel ’ne Partnerschaft lebte. Und zu mir nie ein einziges Wort davon. Mein engster Freund, der mich am Rande des Nervenzusammenbruchs ertrug, meinte, es sei sein (B’s) Recht. Will ich sowas von meinem engsten Freund hören? Nein!!

Ich will hören, dass B ein Arsch ist. Ein berechnender Arsch. Der seinem Gegenüber vorgaukelt, es gäbe nur einen Menschen in seinem Leben. Nur die eine Liebe. Mich. Und wenn ich nicht gebunden wäre (B hat keine Ahnung, wie schlecht es um meine Partnerschaft steht, er stellt es immer dar, als lebte ich im siebsten wilden Himmel. In Wirklichkeit ist es meist ein Tief) – dann wären wir schon verheiratet. Na. Klar. Und so lange schmiedet er die anderen Eisen? Das klingt doch nach wahrer Liebe, hm? Ja. Es steht ihm zu. Er ist ein freier Mensch.

Aber was ihm nicht zusteht – ist mir zu verklickern, ich sei seine einzige Liebe, der Mensch für ihn – und dann heimlich daten … alles andere möchte ich gar nicht wissen. Es steht ihm nicht zu, mich bewusst anzulügen. Sowas macht man nicht.

Ich klinge wütend? Ja. Das kann sein. Ich bin wütend. Denn jedesmal, wenn ich ihn dabei erwischt habe – und das war echt Zufall, das nehm ich ihm noch übler – streitet er alles ab. Obwohl die Tatsachen offensichtlich sind (Liebesbekundungen inkl. körperlicher Angebote via digitaler Medien etc.) Ich könnte kotzen. Das Ganze macht micht krank. Vor allem diese Lügen. Damit komm ich einfach nicht klar. Ich weiß, dass das alles nicht optimal läuft, aber ich spiel wenigstens mit offenen Karten. Habe klar benannt, dass da jemand in meinem Leben ist. Und habe gefragt, ob er mit der Voraussetzung da sein will. Ja. Sagte er. Klar. Es gäbe nur mich, seine eine Liebe. Und dann? Macht der Drecksack heimlich das Potporit der Dates auf. Arschloch.

Obwohl wir Offenheit abgesprochen hatten. Der ist so feige! Das passt auch zum restlichen Benehmen. Immer schön die Karte verdeckt halten. Sowas konnte ich noch nie ab.

Anyway. Ich will raus aus dem Ding.

EFT, du kannst kommen.