Wie macht Ihr das?

Hab ich schon mal erwähnt, wie schwer es mir fällt, wirklich authentisch zu schreiben, was so ist und wie’s mir geht?

Wie macht Ihr das? Einfach reinhauen in die Tasten? Ich kann nicht genau sagen, wovor ich da Angst hab. Davor, gesehen zu werden? Man schreibt doch, d a m i t die Gedanken, Gefühle, das was ist mal gesehen wird. Damit mal Luft an das Ganze kommt. Die Seele durchatmen kann. Und dann freut man sich, wenn andere Menschen aus dem Off antworten. Dass sie verstehen. Manches ihnen bekannt vorkommt. Und dann hat man das Gefühl, man ist nicht mehr allein am Sternenhimmel. Plötzlich flackert da noch ein Licht. Und noch eins. Und noch eins. Und auf einmal sind da viele. Und man dachte die ganze Zeit, man ist allein. Im Dunkeln. Und findet sich wieder – im Sternenzelt!

Ja vielleicht sogar in einer ganzen Galaxie.!

Man fühlt sich verbunden, wie eine Familie mit all den kleinen und großen Sternen am gleichen Himmel und endlich, endlich leuchten alle und alle wissen mit einem mal – hier ist niemand mehr allein 🙂

5 Kommentare zu „Wie macht Ihr das?

  1. Ich schreibe meistens, dass was mir im Moment passiert oder durch den Kopf geht.
    Allerdings gibt es auch immer wieder Dinge, die ich nur engsten Vertrauten mitteile und die ich höchstens Andeutungsweise im Blog publiziere.
    VG Dieter

    Gefällt 1 Person

  2. Kommt bei mir immer auf die Tagesverfassung an.
    Es gibt Tage wo der Seelenschmerz grösser ist als die Angst, mich lächerlich zu machen, und dann denke ich nicht weiter nach, sondern hau einfach wirklich alles was ich fühle, in die Tasten rein.

    Liken

  3. Hi, ich bin auch ein Stern unter vielen :). (Sorry, mein Fehler, hab schon wieder mit mir angefangen…)
    Also mir ist gerade aufgefallen, ehrlich gesagt mache ich das sehr unterschiedlich, aber immer mit der Motivation, schreiben zu wollen. Meistens passiert es mir, wenn ich einfach los schreibe, dass ich dann abschweife oder Dinge die mich tief drinnen beschäftigen, nur so indirekt anspreche. Ich versuche schon ehrlich und authentisch das auf zu schreiben, was halt kommt. Und hinter her les ich mir alles noch mal mehrmals durch und ändere Zeilen oder Wörter, wenn ich merke, dass ist unverständlich.
    Ich beabsichtige auch beides: Authentizität und Verständlichkeit. Aber das ist nicht immer leicht. Und hinterher, Wochen später manchmal, denke ich, das ist gar nicht das, was ich eigentlich sagen wollte… 🤔
    Einen lieben nächtlichen Gruß 🙂 ⭐

    Gefällt 1 Person

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